Glossar

Acquirer
Unternehmen, das seinen Vertragspartnern ermöglicht, Kredit- und Debitkarten als Zahlungsmittel zu akzeptieren (siehe auch «Acquiring»).

Acquiring
Bezeichnet das Kartenakzeptanzgeschäft, das Vertragspartnern ermöglicht, Kredit- und Debitkarten als Zahlungsmittel zu akzeptieren (siehe auch «Acquirer»).

Aktionäre der Aduno Gruppe
Sämtliche Kantonalbanken der Schweiz, die Bank Cler, die Raiffeisen Schweiz Genossenschaft, die Entris Banking AG, die BSI SA und die Migros Bank AG. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

Bonusprogramm
Siehe «surprize».

Card-Not-Present-Environment
Umgebung, bei der Transaktionen getätigt werden bei denen der Karteninhaber nicht präsent ist und/oder die Karte physisch nicht vorliegt. 

Combined Data Authentication (CDA)
Siehe «EMV-Chip».

Consumer Finance
Zum Geschäftsbereich Consumer Finance zählen bei der Aduno Gruppe Kredite für Private und Leasing für Private und Unternehmen. Die Produkte und Dienstleistungen des Consumer Finance werden von der cashgate AG angeboten.

Contactless Payment
Siehe «Kontaktloses Bezahlen».

Corporate Center
Erbringt zentrale Dienstleistungen für die gesamte Aduno Gruppe. Mit einer konsequenten Orientierung an den Bedürfnissen aller Geschäftsbereiche stellt das Corporate Center sicher, dass die Systeme und Prozesse bezüglich Effizienz und Effektivität laufend verbessert und Synergien zwischen den verschiedenen Unternehmensbereichen optimal genutzt werden.

Data Analytics
Data Analytics steht für die Untersuchung grosser, vielfältiger Datenmengen mit Hilfe von mathematischen und statistischen Methoden, um Zusammenhänge, Bedeutungen und Muster in den Daten zu erkennen. Dies erlaubt beispielsweise die Kundenbedürfnisse besser zu erkennen und zu adressieren und somit Marketingaktivitäten sowie Kundenprozesse zu optimieren.

Dynamic Data Authentication (DDA)
Siehe «EMV-Chip». 

Debitkarte
Zahlkarte, die direkt an das Bank- oder Postkonto des Karteninhabers gekoppelt ist. Im Unterschied zur Kreditkarte werden bei Transaktionen mit Debitkarten die zahlbaren Beträge unmittelbar vom Konto abgebucht (siehe auch «Kreditkarte»).

3-D Secure   
Ein von Mastercard und Visa gemeinsam entwickelter Sicherheitsstandard für Online-Händler. Dabei authentifizieren sich Karteninhaber während des Bezahlvorgangs mittels eines persönlichen Passworts.
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Electronic Commerce (E-Commerce)
Umfasst alle Arten von elektronischem Geschäftsverkehr, Handel und Dienstleistungen, die über das Internet abgewickelt werden (siehe auch «Mobile Commerce»).

Elektronisches Wallet
Siehe «Mobile Wallet».

EMV-Chip
Technischer Sicherheitsstandard für die Kommunikation zwischen Chipkarte und Terminal zur Abwicklung von Debit- oder Kreditkarten-Transaktionen. Der Chip ermöglicht den Schutz der im Chip gespeicherten Daten gegen Verfälschung und Kopieren. Es werden drei Technologien unterschieden: 

SDA (Single Data Authentication): Statischer Wert, der zwischen Chip und Terminal ausgetauscht wird.

DDA (Dynamic Data Authentication): Die statischen Werte werden durch einen one-time string ergänzt und sind somit nur einmal gültig und nicht fälschbar. 

CDA (Combined Data Authentication): Analog DDA, aber ergänzt um ein signiertes Zertifikat.

Händler
Siehe «Vertragspartner».

Interchange Gebühr
Verrechnungsgebühr, welche Händler für die Akzeptanz von Kreditkarten (siehe «Acquiring») an die Herausgeber von Kreditkarten (siehe «Issuer») bezahlen. Sie wird prozentual auf den jeweiligen Transaktionsbetrag erhoben.

Issuer
Bezeichnung für einen Zahlkartenherausgeber, zum Beispiel die Viseca Card Services SA, bzw. für eine Zahlkarten herausgebende Bank (siehe «Issuing»).

Issuing
Bezeichnet das Kartenherausgabegeschäft (siehe «Issuer»).

Kontaktloses Bezahlen  
Beim kontaktlosen Bezahlen wird die Karte in einem Abstand von wenigen Zentimetern an ein kontaktlosfähiges Zahlterminal gehalten. Eine PIN-Eingabe ist bei kleinen Beträgen nicht erforderlich. Die Transaktionsdaten werden mit Funktechnologie verschlüsselt übermittelt (siehe auch «Near Field Communication» und «Persönliche Identifikationsnummer»).
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Kontaktlos-Technologie
Siehe «Radio Frequency Identification (RFID)».

Kreditkarte
Karte zur Zahlung von Waren und Dienstleistungen. Die Zahltransaktionen werden dem Konto des Karteninhabers im Unterschied zur Debitkarte nicht direkt abgebucht, sondern gesammelt in Rechnung gestellt (siehe auch «Debitkarte»).

Merchant
Siehe «Vertragspartner».

Mobile Commerce (M-Commerce)
Besondere Ausprägung des E-Commerce unter Verwendung drahtloser Kommunikation und mobiler Endgeräte wie Smartphones (siehe «E-Commerce» und «Smartphone»).

Mobile Contactless Payment (M-Payment)
Bezahlvorgänge, bei denen mindestens die zahlungspflichtige Person ein mobiles Endgerät wie ein Smartphone für die Zahlung einsetzt (siehe «Smartphone»).
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Mobile Wallet (M-Wallet)
Entspricht einem elektronischen Portemonnaie. Funktionen wie das Zahlen mit einer Kreditkarte oder Gutscheine und Coupons werden in einer entsprechenden Smartphone-App integriert. Dadurch wird das Bezahlen via Smartphone möglich (siehe auch «Mobile Payment» und «Smartphone»).

MyAccount 
Kostenlose Online-Informationsplattform für Kreditkarteninhaber der Viseca, die den Überblick über Kreditkartentransaktionen, Limiten usw. erleichtert und das Verwalten von Zusatzdienstleistungen ermöglicht.
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MyAccount Mobile App
Mit der MyAccount Mobile App stehen die wichtigsten Funktionen von MyAccount auch unterwegs auf dem Smartphone zur Verfügung (siehe «MyAccount» und «Smartphone»).

Near Field Communication (NFC)
Internationaler Übertragungsstandard zum kontaktlosen Austausch von Daten über kurze Distanzen. Diese Technologie wird beispielsweise beim kontaktlosen Bezahlen und beim Mobile Contactless Payment eingesetzt (siehe «Kontaktloses Bezahlen» und «Mobile Contactless Payment»).

Over-the-Air (OTA)
Technologie, um die SIM-Karte im Smartphone aus der Distanz sicher mit den Kreditkartendaten zu personalisieren (siehe auch «Smartphone»).

Persönliche Identifikationsnummer (PIN)
Geheimzahl, mit der sich ein Karteninhaber beim Bezahlvorgang identifiziert.
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Phishing 
Bezeichnet das Verfahren, bei welchem mit gefälschten E-Mails oder Webseiten persönliche Daten auf fremden Rechnern ausspioniert werden. Dabei erhalten Karteninhaber eine E-Mail mit der Aufforderung auf den im Text enthaltenen Link zu klicken, um beispielsweise eine Sicherheitsabfrage zu beantworten. Auf diesen Webseiten werden persönliche Angaben wie Name, Passwort oder PIN-Codes abgefragt, welche die Betrüger für Straftaten nutzen. 
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PrePaid-Karte
Zahlkarte, auf die der Karteninhaber im Voraus einen Betrag lädt und für bargeldlose Zahlungen einsetzen kann.
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Radio Frequency Identification (RFID)
Die Radiofrequenz-Identifikation ermöglicht die kontaktlose Übertragung von Daten. Der RFID-Chip in der Kreditkarte identifiziert den Karteninhaber beim kontaktlosen Zahlen und beim Mobile Contactless Payment. Eine Unterschrift oder das Eintippen der PIN ist bei kleinen Beträgen nicht mehr erforderlich (siehe «Kontaktloses Bezahlen», «Mobile Contactless Payment», «Near Field Communication» und «Persönliche Identifikationsnummer»).

SDA (Single Data Authentication)
Siehe «EMV-Chip».

Skimming 
Umfasst das Kopieren des Magnetstreifens, das Ausspionieren der PIN und das Duplizieren der Karte. Dabei wird am oder im Kartenautomat ein Lesegerät angebracht, das die Daten der eingeschobenen Karte kopiert. Mithilfe einer Videokamera wird die PIN des Karteninhabers aufgenommen, sodass die Karte anschliessend dupliziert und missbräuchlich eingesetzt werden kann.
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Smartphone
Mobiltelefon mit Computerfunktionalität, das mit zusätzlichen Programmen (Apps) aufgerüstet werden kann. In verschiedenen neuen Modellen ist ein NFC-Chip eingebaut, der Mobile Payment ermöglicht (siehe «Near Field Communication» und «Mobile Payment»).

surprize
Bonusprogramm, bei dem registrierte Karteninhaber weltweit bei jedem Karteneinsatz surprize Punkte sammeln und diese gegen Prämien einlösen können.

Transaktion
Geschäftsvorgang (Kartenverfügung) zwischen Karteninhaber und Vertragshändler oder Karteninhaber und Mitgliedsbank.

Terminal
Siehe «Zahlterminal».

Verkaufspunkt
Bezeichnet den Ort, an dem der Kunde die Waren oder Dienstleistungen bezahlt. Verkaufspunkte gibt es physisch, beispielsweise als Kassen in Geschäften und online (siehe auch «E-Commerce»).

Verkaufsstelle
Siehe «Verkaufspunkt».

Vertragspartner
Unternehmen (Händler), das Waren und Dienstleistungen anbietet und verkauft und für deren Bezahlung Kredit- oder Debitkarten akzeptiert (siehe «Acquirer»).

Zahlterminal
Elektronisches Gerät, das die Akzeptanz von Kredit- und Debitkarten ermöglicht.

Zwei-Faktor-Authentifizierung
Bei einer Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) wird die Identität des Kunden anhand von zwei unabhängigen Komponenten (Faktoren) festgestellt. Hierfür wird meist der Faktor Wissen (z. B. ein Kennwort) mit dem Faktor Besitz (z. B. ein Gerät) oder einem biometrischen Faktor (z. B. Fingerabdruck) kombiniert. Im Falle von VisecaOne erfolgt die Authentisierung des Kunden anhand des persönlichen Kennworts und der Bestätigung mittels Smartphone-App oder einem per SMS zugestellten Einmalkennwort.