Mit User Testing und Prototyping die Innovation gezielt steuern

Kunden verhalten sich nicht immer so, wie wir das von ihnen erwarten würden. Das hat erhebliche Konsequenzen für die Entwicklung von neuen Lösungen. Damit unsere Produkte und Dienstleistungen den Bedürfnissen unserer Kunden entsprechen, setzt die Aduno Gruppe deshalb auf User Testing und Prototyping. Mit Erfolg.

«Probieren geht über Studieren» besagt eine beliebte Redewendung. Die kommt nicht von ungefähr: Kinder lernen durch laufendes Ausprobieren ständig dazu: Was fällt runter? Was geht kaputt? Was funktioniert? Was kommt nicht gut an? Mit anderen Worten: Testen und Ausprobieren sind evolutionstechnisch bewährte Mittel, um weiterzukommen. Das trifft nicht nur für Kinder zu, sondern auch für Erwachsene – und ganze Firmen.

Dank User Tests Kunden besser verstehen

Mit User Testing lassen sich Produkte vor dem Launch überprüfen (Bild: pexels.com)

Womit wir beim User Testing sind. Bei dieser Methode versucht man – ähnlich der Kinder, die stets Neues ausprobieren – mittels kleiner Tests herauszufinden, was bei Kunden ankommt und was nicht. Das ist zum Beispiel in der Produkteentwicklung von unschätzbarem Wert: Mit User Testing erhält man ehrliches Feedback und kann bei Bedarf Anpassungen vornehmen, bevor ein neues Produkt oder eine Dienstleistung im Markt lanciert wird.

Bei der Aduno Gruppe ist dieses Vorgehen mittlerweile in vielen Fällen Standard. Bei der Weiterentwicklung der one App etwa hat das Digital-Team auf User Testing gesetzt. Die Frage, die es zu beantworten galt: Welche neuen Funktionen würden Kunden nutzen, und welche nicht? Zu diesem Zweck hat das Team unter der Leitung des Innovation Managements diverse Kunden-Situationen simuliert und in einem Prototyp aufbereitet. Anhand der Reaktionen von Testpersonen, die Zugriff auf den Prototypen hatten, erhielt das Team wertvolle Einsichten ins Kundenverhalten. Diese flossen dann in die Ausgestaltung der Funktionalitäten ein.

Mit Prototyping einem Rätsel auf den Grund gehen

Prototyping hilft, Kundenbedürfnisse zu verstehen (Bild: pexels.com)

Prototyping hilft aber nicht nur bei der Entwicklung von neuen Dienstleistungen, Produkten und Features. Man kann damit auch knifflige Fragen rund ums Kundenverhalten beantworten. So geschehen, als es darum ging, die Bekanntheit von Masterpass zu untersuchen. Um eine möglichst ehrliche und unbeeinflusste Kundenmeinung zu erhalten, wurde aus Papier ein Prototyp einer Bestell-App entwickelt. Dieser wurde Testkunden gezeigt mit der Frage, was sie verbessern würden. Ganz nebenbei wurde im Prototyp auch eine Checkout-Situation gezeigt mit den Optionen Kreditkarte, PayPal, PostFinance und Masterpass. Was die Kunden nicht wussten: Der Fokus der Befragung lag auf der Bekanntheit von Masterpass nicht auf der Verbesserung der Bestell-App. So haben die Kunden unbewusst und ehrlich zur Wahl des Zahlungsmittels gegeben.