Mit Coworking Spaces den Austausch fördern

Start-ups und Digital Leaders setzen in der Zusammenarbeit mit Kunden und externen Partnern vermehrt auf sogenannte Coworking Spaces. Die für Büros untypische Atmosphäre in solchen Räumlichkeiten stimuliert neue, innovative Formen des Austauschs. Davon können auch Unternehmen profitieren. Die Aduno Gruppe macht’s vor.

Vernetzen, teilen, weiterentwickeln – dies sind Erfolgsfaktoren in der Innovationsarbeit. Letztere ist dabei kein Selbstzweck sondern zahlt direkt auf den Unternehmenserfolg ein: Eine Untersuchung der MIT Sloan Management Review kommt zum Schluss, dass Unternehmen, die in Innovation investieren, langfristig stärker und schneller wachsen. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass Konferenz- und Sitzungszimmer – die Standard-Räumlichkeiten für Zusammenarbeit in Unternehmen – dem innovativen Austausch oft abträglich sind. Coworking Spaces sind aus diesem Bedürfnis nach neuen Orten der Zusammenarbeit heraus entstanden.

Dass gerade Start-ups und Digital Leaders diese neue Möglichkeit nutzen, ist kein Zufall, wie Christoph Birkholz, Co-Founder und Managing Director vom Impact Hub Zürich weiss: «Innovationen geschehen oft an der Grenze von Organisationen – also auch im Austausch mit externen Partnern. Mit Coworking ermöglichen Unternehmen ihren Mitarbeitenden eine neue Art von Innovationsprozess, der nicht mehr so stark innerhalb von Organisationsgrenzen passiert, sondern darüber hinaus wirkt.»

Wie Unternehmen von Coworking profitieren

Der Impact Hub im Zürcher Kraftwerk (Bild: Isabella Gyr)

Bei der Aduno Gruppe wird Coworking bereits intensiv genutzt. So hat das Innovation Management im Rahmen des Projekts «izi» etwa externe Sounding Sessions durchgeführt, um die Entwicklung des Produkts voranzutreiben. Die Mitarbeitenden können zu diesem Zweck auf die beiden externen Coworking Spaces Impact Hub und Citizen Space zurückgreifen. Alexander Ginsburg, Head Payment Products: «Wenn es darum geht, eine neue Perspektive einzunehmen, ist ein Tapetenwechsel auf jeden Fall bereichernd.»

Coworking lässt sich aber auch auf interne Projekte übertragen – etwa wenn sich Mitarbeitende aus verschiedenen Teams oder Business Units austauschen. Auch in diesem Bereich hat sich bei der Aduno Gruppe einiges getan: Das Innovation Management hat einen internen Coworking Space geschaffen, der heute als Atelier für Innovationen innerhalb der Gruppe genutzt wird – seien dies Ad-hoc Workshops, Trainings oder Meetings. Das Ziel des internen Coworking Space ist es, die Innovationskultur mittels ungezwungenem Austausch zu fördern. Engagierte Mitarbeitende erhalten zudem einen inspirierenden Arbeitsort, um ihre Ideen voranzutreiben.

«Wir unterstützen Mitarbeitende, die etwas bewegen wollen und aktiv den Austausch untereinander, mit anderen Firmen oder Start-ups suchen», so Roland Zwyssig, CMO der Aduno Gruppe. Und Alexandra Cicco, Head of HR, ergänzt: «Die Mitarbeitenden sollen bei uns ihr volles Potenzial ausschöpfen.» Coworking hilft, dieses Ziel zu erreichen – und das ist gut so. Denn langfristig werden sich nur jene Unternehmen behaupten, die in der Lage sind, ihre Mitarbeitenden voll zu mobilisieren.