Bezahlen leicht gemacht – mit dem Payment Wearable izi

Die Art und Weise, wie wir bezahlen, verändert sich rapide. Bargeld ist zwar – gerade in der Schweiz – nach wie vor beliebt. Daneben etablieren sich aber laufend neue Bezahlformen. Neben Debit- und Kreditkarten wird inzwischen auch das Handy immer häufiger fürs Bezahlen verwendet. Letzter Schrei: Sogenannte Payment Wearables. Zum Beispiel izi von der Aduno Gruppe.

Mit einer Bewegung bezahlen - und weiter geht's (Bild: Viseca Card Services SA)

Die Bezahlmöglichkeiten haben in den letzten Jahren stark zugenommen. Und die Entwicklung ist noch lange nicht abgeschlossen: Wer weiss, vielleicht bezahlen wir dereinst sogar mit einem Wimpernschlag. Ganz so weit sind wir heute zwar noch nicht – der Körper wurde bislang nicht zum Portemonnaie umfunktioniert. Die Entwicklung geht aber eindeutig in diese Richtung. Mit den sogenannten Payment Wearables – also Zahlungsmittel, die man in Form eines Accessoires auf sich trägt – ist der Bezahlvorgang mittlerweile sehr eng an den Körper gebunden. Und sehr weit weg vom Bargeld.

Ob als trendiges Armband, praktisch am Schlüsselbund oder in den Ehering eingebaut – NFC-Chips machen jedes Accessoire zu einem potenziellen Portemonnaie. Dazu werden die Kreditkartenangaben auf dem Chip hinterlegt. An der Kasse hält man das Accessoire mit dem Chip einfach ans Zahlungsterminal mit Kontaktfunktion – das war’s. Egal ob man die Hände voller Taschen, das Portemonnaie tief im Rucksack oder ein Kind auf dem Arm hat: Mit Payment Wearables kann man einfach und schnell mit einer Bewegung bezahlen – und weiter geht’s.

Nicht alle wollen mit dem Handy bezahlen

Die Vorteile von Payment Wearables liegen auf der Hand: Sie eignen sich ideal für Situationen ausserhalb des typischen Kaufverhaltens – etwa beim Besuch in der Badi, beim Skifahren oder Joggen. Bei Befragungen und Beobachtungen auf der Strasse und im Warenhaus hat das Innovation Management der Aduno Gruppe zudem herausgefunden, dass nicht alle Kunden mit dem Handy bezahlen wollen. Hier sind die Payment Wearables eine sinnvolle Alternative.

In den letzten zwei Jahren hat ein Projektteam der Aduno Gruppe unter Führung des Innovation Managements deshalb das Payment Wearable izi entwickelt. Dieses wurde anschliessend 2017 in einem Markttest auf Herz und Nieren geprüft. 130 Personen, darunter Kunden und Mitarbeitende der Glarner Kantonalbank sowie Mitarbeitende der Viseca Card Services SA, haben daran teilgenommen. Mit dem Test sollte die generelle Akzeptanz geprüft und herausgefunden werden, ob ein individuell anbringbares Wearable besser ist als ein fest verbautes. Grund für die Vermutung: Der Platz am Handgelenk ist durch Uhren und Fitnessarmbänder bereits stark besetzt. Ein individuell anbringbares Modell hingegen lässt dem Kunden mehr Freiheit. Die Ergebnisse des Tests waren eindeutig: 71 Prozent der Befragten schätzten es, dass sie das Payment Wearable izi so tragen können, wie sie es für sinnvoll erachten. 

Das persönliche Aha-Erlebnis

Begeistert hat im Testing auch das Tempo beim Bezahlvorgang an der Kasse. Jegliches Kramen in der Tasche, sei es nach dem Handy oder Portemonnaie, fällt weg. Die Erfahrung aus dem Testing zeigt aber auch, dass die Nutzer ihr persönliches Aha-Erlebnis brauchen. Eine Testperson sagt es so: «Nach dem Einkaufen wollte ich mir neulich noch rasch einen Kaffee holen. Natürlich hatte ich die Hände voller Einkaufstüten. An der Kasse wurde mir schlagartig bewusst, dass ich gar nicht in der Tasche graben muss, sondern mit dem izi am Handgelenk zahlen kann.»

Resultate aus dem Markttest zu Payment Wearables (Bild: Viseca Card Services SA)

Stolze 91 Prozent der Befragten gaben an, dass das Bezahlen mit izi viel einfacher ist als mit Bargeld. Und denjenigen, die Mobile Payment Lösungen verwenden, ist nicht entgangen, dass izi schneller ist als Apple Pay & Co. Ein weiterer Vorteil von izi ist zudem Diskretion: Der Kunde kann unauffällig und mit nur einer Bewegung bezahlen. 83 Prozent der Befragten würden izi denn auch weiterempfehlen.

Die Umfrage verdeutlicht: Payment Wearables haben grosses Potenzial. Dabei kommt izi zugute, dass die Entwicklung auf dem Prinzip der «Open Platform» stattfand. Von Anfang an Stand der Gedanke im Raum, izi in einem nächsten Schritt gemeinsam mit Künstlern, Designern und Techies sowie in Kooperation mit etablierten Marken weiterzuentwickeln. Da stehen wir jetzt: Die Insights aus dem Projekt fliessen in die Weiterentwicklung des Produktportfolios.